E-Rechnungspflicht für Influencer & Creator: Fristen 2025, 2027, 2028
Seit 2025 musst du als Creator E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1.1.2027 müssen Unternehmen mit über 800.000 € Umsatz E-Rechnungen ausstellen, ab 2028 alle. Kleinunternehmer sind vom Ausstellen befreit – aber Brands verlangen E-Rechnungen trotzdem immer öfter. Mit Infaktura bist du auf beides vorbereitet.
Die Fristen im Überblick
| Datum | Was gilt | Für wen |
|---|---|---|
| 1.1.2025 | E-Rechnungen müssen empfangen werden können | Alle Unternehmen – auch Creator & Kleinunternehmer |
| bis 31.12.2026 | Übergangsfrist: PDF/Papier noch erlaubt (mit Zustimmung des Empfängers) | Alle |
| 1.1.2027 | Pflicht, E-Rechnungen auszustellen | Unternehmen mit > 800.000 € Vorjahresumsatz |
| 1.1.2028 | Pflicht, E-Rechnungen auszustellen | Alle Unternehmen |
Rechtsgrundlage ist das Wachstumschancengesetz. Eine E-Rechnung ist dabei ein strukturiertes XML-Format nach EN 16931 – in Deutschland XRechnung oder ZUGFeRD. Ein PDF ist keine E-Rechnung.
Was heißt das konkret für dich als Influencer?
Deine Kooperationen mit Brands und Agenturen sind B2B-Geschäfte – die E-Rechnungspflicht betrifft dich also direkt:
- Empfangen (seit 2025): Du musst E-Rechnungen annehmen und revisionssicher archivieren können. Ein E-Mail-Postfach reicht als Empfangsweg – aber die XML-Dateien musst du lesen und aufbewahren können.
- Ausstellen (2027/2028): Läuft dein Business über eine GmbH oder machst du mehr als 800.000 € Umsatz, bist du ab 1.1.2027 selbst zur E-Rechnung verpflichtet. Alle anderen ab 2028.
- Kleinunternehmer: Nach § 34a UStDV dauerhaft vom Ausstellen befreit – Empfangen musst du trotzdem können. Und: Viele Brands akzeptieren ab 2027 schlicht keine PDFs mehr, weil ihre Buchhaltungssysteme auf strukturierte Daten umgestellt sind. Wer keine E-Rechnung liefern kann, riskiert Zahlungsverzögerungen. Was dann zu tun ist, liest du hier: Brand akzeptiert meine Rechnung nicht.
Was gilt für Managements und Agenturen?
Künstler- und Influencer-Managements überschreiten die 800.000-€-Grenze schneller, als man denkt – dann gilt die Ausstellungspflicht schon ab dem 1. Januar 2027. Wer für mehrere Artists fakturiert, braucht eine Lösung, die E-Rechnungen pro Artist, Provisionsmodelle und Steuerberater-Exporte zusammen abbildet. Genau dafür ist Infaktura für Managements gebaut.
Deine To-do-Liste
- E-Rechnungen empfangen und archivieren können (Pflicht seit 2025).
- Rechnungsstellung auf ZUGFeRD/XRechnung umstellen – spätestens 2027/2028, besser sofort.
- Kooperationen, Zahlungen und Mahnungen zentral verwalten, statt Excel + Word + E-Mail zu jonglieren.
Mit Infaktura bist du der E-Rechnungspflicht voraus
E-Rechnungen in ZUGFeRD & XRechnung per Klick, revisionssichere Ablage, Zahlungs-Tracking und Mahnwesen – gebaut für Influencer, Creator und Managements.
Infaktura kostenlos testen