Kooperationsvertrag für Influencer: Die Checkliste vor der Unterschrift
Kurzantwort
Prüfe vor jeder Unterschrift: Leistung exakt definiert? Honorar + Zahlungsziel klar? Buyout begrenzt und bezahlt? Exklusivität vergütet? Korrekturschleifen gedeckelt? Storno geregelt? Wenn eine dieser Fragen mit „unklar" beantwortet wird: nachverhandeln.
Die 8-Punkte-Checkliste
- Leistung: Genau beziffern – z. B. „1 Reel (30–60 s) + 3 Story-Frames auf Instagram, Veröffentlichung KW 42". Vage Formulierungen („Content-Paket") führen zu Nachforderungen.
- Honorar & Zahlungsziel: Betrag, Fälligkeit (z. B. 14 Tage nach Rechnung), bei größeren Deals Vorkasse oder Teilzahlung vereinbaren. Was bei Zahlungsverzug passiert, liest du hier.
- Nutzungsrechte/Buyout: Art, Dauer, Gebiet begrenzen und separat vergüten. „Zeitlich und räumlich unbegrenzte Nutzung aller Inhalte" ohne Aufschlag ist ein rotes Tuch.
- Exklusivität: Branche, Dauer und Vergütung festhalten – kostenlose Exklusivität blockiert deine künftigen Deals.
- Freigaben & Korrekturschleifen: Maximal 1–2 Schleifen vereinbaren, sonst wird aus einem Reel ein Monatsprojekt.
- Storno/Ausfall: Was passiert, wenn die Brand absagt, nachdem du produziert hast? Ausfallhonorar (z. B. 50–100 %) vereinbaren.
- Kennzeichnung: „Werbung"/„Anzeige" ist Pflicht – der Vertrag darf nichts anderes verlangen.
- Rechnungsmodalitäten: Verlangt die Brand eine E-Rechnung (ZUGFeRD/XRechnung)? Vorher klären, nicht erst beim Zahlungsverzug merken.
Nach der Unterschrift: dokumentieren
Vertrag, Briefing, Deadlines, Buyout-Laufzeiten und Rechnungen gehören an einen Ort – nicht verteilt über Mail-Threads und Downloads. In Infaktura hängst du Verträge und Briefings direkt an die Kooperation, trackst Deadlines und stellst die Rechnung aus denselben Daten.
Vom Vertrag bis zur bezahlten Rechnung
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