FAQ

Antworten auf die wichtigsten Fragen.

FAQ

Häufige Fragen.

Infaktura richtet sich an Creator, Influencer, Künstlermanagements und Key Account Manager. Die Plattform bündelt Kooperationen, Rechnungen, Zahlungen, Bankabgleich, Buyouts und Künstlermanagement in einer Oberfläche.

Ja. Infaktura erstellt strukturierte E-Rechnungen in den Formaten ZUGFeRD und XRechnung — direkt aus der Kooperation heraus und auf die in Deutschland geforderten Workflows ausgelegt.

Ja. Managements können Teammitglieder mit eigenen Rollen anlegen — zum Beispiel KAMs für die Artist-Betreuung. Rollen und Rechte sind granular steuerbar, abgerechnet wird pro aktivem User.

Du kannst kostenlos einen Account anlegen und Infaktura mit deinen eigenen Daten testen. Details zum Onboarding senden wir dir gerne per Mail.

Über das FinAPI Add-on lassen sich Bankkonten verbinden, Umsätze automatisch importieren und Rechnungen zu eingegangenen Zahlungen zuordnen.

Ja. Offene Forderungen lassen sich strukturiert erfassen, der Mahnstatus wird dokumentiert und Übergaben an Inkasso-Partner können sauber vorbereitet werden.

Ja. Infaktura ist genau dafür gebaut: Künstler-, Klienten- und Kundenverwaltung, Provisionsmodelle pro Artist, Teamzugänge, KAM-Workflows, Rechnungen mit Vorkasse-/Teil-/Restzahlungen sowie Steuerberater- und Betriebsprüfungs-Exporte sind nativ integriert.

Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können — auch Creator und Kleinunternehmer. Ab dem 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz E-Rechnungen ausstellen, ab 2028 gilt das für alle. Viele Brands verlangen schon jetzt E-Rechnungen im Format ZUGFeRD oder XRechnung. Mit Infaktura erstellst du diese per Klick.

Ein normales PDF ist keine E-Rechnung im Sinne des Gesetzes — verlangt wird ein strukturiertes Format nach EN 16931, also XRechnung oder ZUGFeRD. Mit Infaktura wandelst du deine Kooperationsrechnung direkt in eine gültige E-Rechnung um und sendest sie erneut an die Brand.

Beide erfüllen die europäische Norm EN 16931. ZUGFeRD ist ein Hybridformat: eine PDF-Datei, in der die Rechnungsdaten zusätzlich als XML eingebettet sind — Menschen sehen die gewohnte Rechnung, Buchhaltungssysteme lesen die Daten automatisch. XRechnung ist reines XML ohne Sichtkomponente und wird vor allem von öffentlichen Auftraggebern verlangt. Infaktura erzeugt beide Formate aus demselben Datensatz, du musst dich also nicht vorab festlegen.

Nein. Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind vom Ausstellen dauerhaft befreit (§ 34a UStDV). Empfangen und revisionssicher archivieren musst du E-Rechnungen aber seit dem 1. Januar 2025 trotzdem. In der Praxis verlangen viele Brands eine strukturierte Rechnung schon heute, weil ihre Buchhaltung PDFs nicht mehr automatisch verarbeitet — ausstellen zu können, ist deshalb auch ohne Pflicht ein Vorteil.

Ja. Vorkasse-Rechnungen, mehrstufige Teilzahlungen und die abschließende Restrechnung hängen als zusammenhängende Kette an derselben Kooperation. Du siehst pro Deal, was bereits gezahlt wurde und was noch offen ist — statt drei unverbundener Dokumente in verschiedenen Ordnern.

Über das FinAPI Add-on. FinAPI ist ein von der BaFin beaufsichtigter Kontoinformationsdienst; die Kontoanbindung läuft über deren regulierte Plattform. Umsätze werden importiert und offenen Rechnungen zugeordnet, Teilzahlungen eingeschlossen. Manuell nacharbeiten musst du nur mehrdeutige Fälle — typischerweise Sammelüberweisungen einer Agentur über mehrere Artists.

Kunden, Artists und offene Posten lassen sich beim Start übernehmen. Wie viel Aufwand das ist, hängt davon ab, in welcher Form deine Daten heute vorliegen. Schreib uns kurz, womit du bisher arbeitest — dann sagen wir dir vorab, was übernommen werden kann und was sinnvollerweise neu angelegt wird.

Deine Daten gehören dir. Vor Vertragsende lassen sich Rechnungen und Belege als strukturiertes Paket exportieren — dasselbe Format, das auch für den Steuerberater und für Betriebsprüfungen vorgesehen ist. Denk daran: Rechnungen unterliegen der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht und müssen auch nach einem Anbieterwechsel verfügbar bleiben.

Ja. Infaktura ist als Progressive Web App gebaut und lässt sich auf iPhone, iPad und Android auf dem Homescreen installieren — ohne App Store. Kooperationen prüfen, Briefings abrufen und Zahlungsstände sehen funktioniert unterwegs genauso wie am Schreibtisch.

Die Anwendung läuft auf Google-Cloud-Infrastruktur mit Datenhaltung in der EU. Details zur Verarbeitung, zu eingesetzten Dienstleistern und zu deinen Betroffenenrechten stehen in der Datenschutzerklärung.

Ja. Managements hinterlegen ihre Kanzlei in Infaktura und senden den Export pro Zeitraum direkt per E-Mail: ein ZIP mit Buchungsstapel im DATEV-Format (EXTF-CSV), allen Beleg-PDFs, den ZUGFeRD-/Factur-X-XML-Dateien und den Management-Abrechnungen. Für Prüfungssituationen gibt es zusätzlich einen Betriebsprüfungs-Export inklusive Audit-Logs.

Ja. Buyouts werden mit Laufzeit, Umfang und Vergütung direkt an der Kooperation dokumentiert und erscheinen als Position auf der Rechnung. Laufzeiten und Verlängerungen bleiben sichtbar, statt in Kalendereinträgen verloren zu gehen.

Ja — das ist der Kern von Infaktura. Jede Rechnung entsteht direkt aus der Kooperation: Beträge, Leistungszeitraum und Buyout-Positionen werden übernommen, Vorkasse, Teil- und Restzahlungen bleiben als Kette verbunden, und der Zahlungsstatus ist am Deal sichtbar.

Noch offene Fragen?

Die häufigsten Fragen drehen sich um drei Themen: die E-Rechnungspflicht, die Zusammenarbeit im Team und was mit den Daten passiert. Ausführliche Antworten zu den rechtlichen Themen stehen im Ratgeber — dort findest du unter anderem, welche Fristen ab 2027 gelten, worin sich ZUGFeRD und XRechnung unterscheiden und was du tun kannst, wenn eine Brand nicht zahlt.

Fragen zu deinem konkreten Setup — Migration bestehender Daten, Rollen im Team, Provisionsmodelle — beantworten wir am schnellsten direkt. Schreib uns über die Kontaktseite, gern mit einem Satz dazu, wie ihr heute arbeitet.

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